{PERSÖNLICHE GEDANKEN} WOVON TRÄUMST DU?!

 

Inspiriert von der Interview-Serie mit Fragen zu den kleinen und großen Lebensträumen von Müttern auf Dianas Blog ZWEITÖCHTER habe ich mich mit meinen Lebensträumen beschäftigt. Wovon träume ich eigentlich und wie haben sich meine Träume verändert, seit ich Mama bin?

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Als Kind wollte ich gern Tierärztin, Meeresbiologin oder Rechtsanwältin werden, wenn ich mal „groß“ bin. Später in der Schulzeit malte ich mir aus, ich würde mit 21 Jahren Mama werden und Abend für Abend am Küchenfenster eines kleinen, niedlichen Hauses mit weißem Gartenzaun rund um den Vorgarten auf meinen geliebten Ehemann warten. — Tja, mittlerweile bin ich zwar tatsächlich Mutter und verheiratet, aber trotzdem hatte das Universum irgendwie andere Pläne für mich.

Ob ich in den Jahren vor der Geburt meines Räubers konkrete Ziele hatte, kann ich aktuell gar nicht genau sagen. Vielleicht täuscht das auch nur, weil ich mich dank Schwangerschafts- und Stilldemenz einfach nicht mehr erinnern kann. Vielleicht waren da aber tatsächlich keine größeren Wünsche. Was ich jedoch noch gut im Gedächtnis behalten habe, ist, dass meine „Träume“ eher materieller Natur waren und meist nur von einer Lohnabrechnung zur nächsten reichten. 

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Heute sind meine Träume entweder sehr elementar, wie z.B. der Traum, eine Nacht mal acht Stunden am Stück (!!!) durchzuschlafen und morgens von allein aufzuwachen. Oder sie sind eher komplex und langfristig und beziehen sich vor allem nicht nur auf mich selbst. — So wünsche ich mir eine gerechtere Welt, in der Menschen nicht auf dem einen Kontinent verhungern und auf einem anderen in Luxus baden; in der (wieder) eine große Nähe und Verbundenheit zur Natur herrscht und Menschen einander mit Wertschätzung und Respekt begegnen, statt sich auszubeuten. 

Ich wünsche mir, gesund zu bleiben und meinen Sohn aufwachsen zu sehen; mit meinem Mann alt zu werden, in guten und in schlechten Tagen. Ich träume davon, dass wir in den nächsten Jahren unseren alten Wohnwagen wieder auf Vordermann bringen und mit ihm minimalistisch durch die Sonne Europas reisen. Mein persönliches Ziel ist, noch mehr bei mir anzukommen und gütiger mit mir zu werden. 

Für mich beruflich wünsche ich mir, dass sich Arbeit für mich nicht wie Arbeit anfühlt, sondern wie etwas, das mich bereichert. Und in diesem Zusammenhang dass meine Leidenschaft, die Fotografie mich finanziell trägt, ich also mit dem, was mir so unendlich viel Freude bereitet, meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dass meine Fotografien und Texte noch mehr Menschen berühren.

 

„Wenn deine Träume dir keine Angst machen,
sind sie nicht groß genug.“

― Unbekannter Verfasser

 

Mit meinen 31 Jahren Lebenserfahrung kann ich sagen, was mich am meisten daran hindert, aus meinen Träumen Realität werden zu lassen, sind meine eigenen negativen Gedanken. Es ist die leise Stimme aus dem Hintergrund, die unheilvoll fragt „Aber was ist, wenn …?!“ oder „Willst du das wirklich tun?!“, die schon so viele meiner Ideen im Keim erstickt und mir meinen Mut genommen hat. Es sind all die Zweifel, die manchmal viel mehr lähmen, als es tausend Rückschläge je tun könnten.

Träume liegen auf der anderen Seite der Angst. ― Die Entscheidungen, die wir treffen, der Weg, den wir gehen, all das sollte unsere Hoffnungen und Wünsche spiegeln und nicht unsere Ängste. Denn es geht nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Alles hat seine Zeit und der Weg ist sowieso das Ziel. Dort, wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. — Statt mich also auf all die „Gefahren“ zu konzentrieren, die auf meiner Lebensreise auf mich lauern könnten, fokussiere ich mich lieber auf das, was ich erreichen will.

Klar, hier und da klappt auch mal etwas nicht so, wie ich es mir erdacht habe. Das passiert und manchmal nervt das auch ziemlich. ― Kleine „Unfälle“, wie ich sie gern nenne, sind keine Fehler; es sind Erfahrungen. Sie dürfen sein und sie gehören zum Prozess des Lernens einfach dazu. Ich versuche, blöde Entscheidungen nicht zu bereuen, sondern den Zweck hinter ihnen zu erkennen. Denn sehr, sehr oft (und vielleicht sogar immer) sind sie eine Botschaft und verraten mir, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.

 

 

Habe ich dich neugierig gemacht und dein Bauch sagt dir, dass ich genau die richtige Fotografin für dich sein könnte?! Dann freue ich mich riesig auf dich, deine Familie und deine Nachricht über das Kontaktformular, per Mail an hallo@karolinroegner.com sowie via WhatsApp oder ― ganz altmodisch ― übers Telefon unter 0151 65105246.